Wie war der erste Tag in der Peggy Porschen Academy?

Ihr kennt das bestimt auch: Man freut sich monatelang auf diesen einen Moment und plötzlich ist er da. Waaahnsinn! Heute geht es los! Heute lerne ich von meinem Idol, meiner Tortenheldin! Das können vielleicht einige nicht verstehen, die mit Torten und Hochzeiten wenig am Hut haben. Auch den Ausspruch: „Was willst du denn da lernen? Deine Torten sind doch schon schön“ habe ich in der letzten Zeit merhfach gehört. Aber für mich gilt schon sehr lange das Credo: „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein.“ Hinzu kommt, dass ich der Meinung bin, nicht gut genug zu sein. Das ist so einen Meise von mir, ein irrsinniger Drang nach Perfektion. Ich habe ziemlich genaue Vorstellung, wie für mich die perfekte Hochzeitstorte ausehen muss und Peggys Torten kommen da schon verdammt nah dran. Ich liebe ihre Schlichtheit, ihre Zuckerblumen, die man kaum von echten Blüten unterscheiden kann, ich liebe es wie sie sparsam mit Farben umgeht, um den einzelnen Dekoelementen, die Chance zu geben, ihre volle Wirkung zu entfalten.

Hochmotiviert und heftig aufgeregt sind wir also heute morgen zur Peggy Porschen Academy gelaufen. Der kurze Weg führte uns auch an ihrem entzückenden Shop vorbei, der gerade frisch für Valentinstag dekoriert wurde, aber dazu ein andermal mehr. Wir schlüpften durch die kleine rosa Tür direkt hinein ins Paradies der Cake Designer. Der kleine Empfangsraum quillt fast über mit zauberhaften Schautorten und dem Zubehör, dass man dort kaufen kann. Schürze an und schon sind wir bereit für unser erstes Schulungsmodul bei Peggy.

 

Sugarflowers

Torie, unsere Tutorin für dieses Modul, begrüßte uns herzlich mit einem wilden englischen Akzent im Schulungsraum im ersten Stock. Den anderen Teilnehmerinnen aus Barsilien, New York und Italien konnten wir die Aufregung direkt ansehen, niemand sprach ein Wort. Beeindruckt von den vorbereiteten Arbeitsplätzen – alles liegt bereit, so hätte ich das in meiner Backstube auch gerne😉 – ging es nach einer kurzen Vorstellungsrunde auch direkt los. Um im nächsten Moment zwischen Gänseblümchen, Stiefmütterchen, Primeln, Veilchen ud Petunien abzutauchen. Einfach himmlisch.

 

 

 

 

Die Zeit verging wie im Flug frei nach dem Motto:

Time sure flies when you´re having fun

In der Mittagspause machten wir uns auf den Weg, ein Apartment anzuschaune, bei dem wir immer noch guter Hoffnung sind, eine gescheite Bleibe für die nächsten Wochen zu finden. Unser Hotel ist ganz nett, aber ein 10 qm Zimmer ohne Schrank ist vielleicht doch noch verbessungungsfähig 😜

Ab ins Krankenhaus

Der Nachmittag verlief eigentlich ähnlich spannend und inspirierend wie der Vormittag, bis Isabel beim Schneiden der Blumendrähte – Vorbereitung für Morgen  – unbedingt ihren Mittelfinger in die Schere halten sollte. Schnell stand fest: Das muss genäht werden. Rahel, das Orgatalent im Office von Peggy begleitete sie mit dem Taxi in die Notaufnahme des nahegelegenen Krankenhauses. Die Wunde wurde versorgt und konnte zum Glück gekelbt werden, so dass die beiden recht schnell zurück waren. Leider nach Kursende.

Ein aufregender Tag, der leider auch nicht zu 100% so gelaufen ist wie geplant, aber morgen lassen wir die kleinen und größeren Katastrophen einfach mal weg und dann haben wir den perfekten Tag 😊 Ich werde Euch wissen lassen, wie es weitergeht, darauf könnt ihr euch verlassen!

Bis dahin bleibt kreativ

Eure Petra💕